Und plötzlich REHA
30/08/21
Wieder zuhause!
29/08/21
Schloss Eutin
![]() |
| Auf der Empore der Schlosskapelle |
28/08/21
Bilder sortieren am Regentag
Heute hat es den ganzen Tag über geregnet, d. h. ein Spaziergang hätte keinen Spaß gemacht. Stattdessen haben wir gelesen und mit dem Sortieren der Fotos von unserer Weltreise weitergemacht. Es hat Spaß gemacht, die Fotos von den Wasserfällen des Iguazu und vom brasilianischen Strand in Florianopolis noch einmal zu betrachten. Und auch die Fotos vom Tango in Uruguay und Argentinien waren nett anzusehen. Schöne Erinnerungen!
Eine kleine Anwendung hatte ich aber doch: Dörte hatte mir eine medizinische Fußpflege verordnet. Für mich war es das erste Mal und ich fand es sehr kitzelig, wenn die Füße mit so einer Art Dremel-Werkzeug bearbeitet werden. Es war aber auszuhalten.
27/08/21
Holzbergturm
Heute früh hatte ich die letzten beiden Anwendungen: Beim Walking habe ich einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt mit 31 Minuten 56 Sekunden für 7 Runden. Das sind etwa 4 Minuten und 34 Sekunden für eine Runde oder 6,05 km/h. Die Schallgrenze von 6 km/h habe ich also geknackt. Die zweite Anwendung war Hanteltraining mit kleinen Gewichten. Das fiel mir relativ leicht.
Am Nachmittag haben Dörte und ich dann das schöne Wetter ausgenutzt und sind die REHA-Königsdisziplin in Malente angegangen: Die Besteigung des Holzbergturms. Das sind etwa 2 km Anmarsch, wobei am Ende ein 90 Meter hoher Berg bestiegen wird. Von dort sind es dann nochmal 147 Stufen bis zur Plattform, von der man eine herrliche Aussicht hat.
Der Turm ist eine Stahlkonstruktion und federt ein wenig, wenn man darauf herumläuft. Das behagte Dörte gar nicht, denn wackelnde Türme mag sie nicht. Da hilft auch kein Festhalten, denn was soll das schon nützen, wenn der ganze Turm umkippt.
![]() |
| Ganz besonders schlimm findet Dörte Treppen, durch die man nach unten sehen kann ... |
26/08/21
Entlassungsgespräch
Heute war der vorletzte Tag mit Anwendungen. Es gab eine Massage, das Ergometertraining und das Training an Geräten. Beim Ergometertraining konnte ich mich auf 105 Watt verbessern - alles ohne dass mein Puls den Trainingspuls von 95 überschreitet.
Daneben gab es das Entlassungsgespräch mit der Ärztin. Ich konnte besprechen, dass ich ab Dienstag mit langsamem Einstieg wieder arbeiten kann. Außerdem werde ich zuhause 2 Monate lang in eine Herzsportgruppe gehen (Dörte hat darauf bestanden). Radfahren darf ich wieder ohne Einschränkungen, solange ich mich nicht zu sehr anstrenge. Ich muss stets in der Lage sein, noch ein Lied singen zu können - auch wenn das niemand hören will. Auch ein Bier bei einer Feier darf ich trinken.
Was mir erst einmal für ca. 8 Wochen verboten bleibt, ist Auto fahren. Solange ich noch Marcumar nehme, soll ich darauf verzichten. Ich versuchte das im Beipackzettel nachzulesen, fand dort aber keine Erklärung dafür. Vielleicht bekomme ich die Gelegenheit, noch einmal nachzufragen.
Dörte ist währenddessen fleißig am Arbeiten und belegt den Fußboden zum Sortieren der Schriftstücke.
Da die Entlassung erst am Montag ist, müssen wir noch das Wochenende über hier in Malente bleiben.
Nachtrag:
Verkehrsmediziner sagen, dass man 3 Monate nach einer Herz-OP mit Brustöffnung ggf. nicht fahrtüchtig sei. Also darf ich ab 21.10.2021 wieder fahren.







