Anschließend gab es 3 Schulungen: Arteriosklerose I, Fettstoffwechsel und Leben mit einer Herzerkrankung. Die ersten beiden Schulungen wurden vom ärztlichen Direktor durchgeführt und informierten über medizinische Themen. Beeindruckend fand ich, wie gefährlich eine fortgeschrittene Arteriosklerose sein kann, wenn es sich um sogenannten instabilen Plaque handelt. Wenn dann wegen z. B. zu hohen Blutdruckes die Innenwand der Arterie verletzt wird, kann es minutenschnell zu Wucherungen kommen, die dann einen Schlaganfall verursachen können.
Eine Stunde später hörten wir dann, was man gegen zu viele Blutfette (=Cholesterin) tun kann. Alleine eine Ernährungsumstellung hat nur mäßigen Erfolg, es kommt ganz besonders auf viel Bewegung an.
Der letzte Vortrag war von einer Psychologin, die über Angst und Depressionen nach Herzerkrankungen berichtete. Am Ende durfte man bleiben, wenn man noch ein wenig individuell darüber reden wollte. Nur ich und ein weiterer Teilnehmer blieben, der Rest stürmte aus dem Schulungssaal. Die Gesprächsrunde war interessant: Einerseits konnte man seine unbestimmten Ängste einmal konkret formulieren und andererseits erfuhr man, dass andere durchaus auch Probleme damit haben. Mir hat dieses eine Gespräch schon ein wenig geholfen.
Zum Schluss kam dann noch eine Massage. Wofür? Das war jedenfalls mein erster Gedanke. Es dreht sich vor allem um den Rücken und die Beweglichkeit der Rippen nach der Öffnung des Brustkorbs. Während der Massage war es teilweise etwas unangenehm, aber hinterher tat es gut. Und ich dufte jetzt nach Orangenöl, mal sehen, ob Dörte das bemerkt ...
Apropos Dörte: Sie kam rechtzeitig zum Abendbrot zurück und räumte erst einmal alles um. Ich freue mich, dass sie wieder da ist!
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