26/08/21

Entlassungsgespräch

Heute war der vorletzte Tag mit Anwendungen. Es gab eine Massage, das Ergometertraining und das Training an Geräten. Beim Ergometertraining konnte ich mich auf 105 Watt verbessern - alles ohne dass mein Puls den Trainingspuls von 95 überschreitet. 

Daneben gab es das Entlassungsgespräch mit der Ärztin. Ich konnte besprechen, dass ich ab Dienstag mit langsamem Einstieg wieder arbeiten kann. Außerdem werde ich zuhause 2 Monate lang in eine Herzsportgruppe gehen (Dörte hat darauf bestanden). Radfahren darf ich wieder ohne Einschränkungen, solange ich mich nicht zu sehr anstrenge. Ich muss stets in der Lage sein, noch ein Lied singen zu können - auch wenn das niemand hören will. Auch ein Bier bei einer Feier darf ich trinken.

Was mir erst einmal für ca. 8 Wochen verboten bleibt, ist Auto fahren. Solange ich noch Marcumar nehme, soll ich darauf verzichten. Ich versuchte das im Beipackzettel nachzulesen, fand dort aber keine Erklärung dafür. Vielleicht bekomme ich die Gelegenheit, noch einmal nachzufragen.

Dörte ist währenddessen fleißig am Arbeiten und belegt den Fußboden zum Sortieren der Schriftstücke.  

Da die Entlassung erst am Montag ist, müssen wir noch das Wochenende über hier in Malente bleiben.

Nachtrag:

Verkehrsmediziner sagen, dass man 3 Monate nach einer Herz-OP mit Brustöffnung ggf. nicht fahrtüchtig sei. Also darf ich ab 21.10.2021 wieder fahren. 

2 Kommentare:

  1. Zu "Radfahren darf ich wieder ohne Einschränkungen" hast du der Ärztin aber nicht verraten, dass das bei dir auch mal 16.000 km am Stück sein können, oder?

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    1. Nein, nicht explizit. Aber es wurde schon gesagt, dass ich mich nicht bis zum Tunnelblick anstrengen soll. Ehrlich gesagt war ich verwundert, dass ich wieder radfahren darf. Eine Therapeutin sagte, dass Schlaglöcher und Bordsteinkanten gefährlich seien, weil das Brustbein wieder aufreißen könnte. Ähnlich wie durch den Schulterblick beim Autofahren. Ich werde es daher sehr vorsichtig angehen lassen.

      Liebe Grüße
      Jan

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